PRESSEAUSSENDUNG
Häupl auf FPÖ-Kurs
In Sachen
Donaubrücke von der Lobau nach Schwechat
bestehen zwischen den möglichen Plänen
der Wiener SPÖ und FPÖ keine
wesentlichen Unterschiede.
"Man baut keine
Brücke über den Nationalpark. Das ist
mein letztes Wort," damit spricht der
große Chef von Wien, Michael Häupl (Der
Standard, 20./21.3.10) vollmundig und
mit dem ganzen Gewicht seiner
Persönlichkeit um die Bürger zu
beruhigen. Durch einen Artikel im
"Standard" (16.3.2010) ist allerseits
Unruhe ausgebrochen und viele fragen
sich, was denn tatsächlich zu erwarten
sei, wenn es da heisst: "Als offenes
Geheimnis, das erst nach der Wiener
Gemeinderatswahl gelüftet werden soll,
gilt in Regierungskreisen, dass der
Lobautunnel (...) durch eine Brücke
ersetzt wird." (Der Standard, 16.3.10).
Rasch befleißigt sich
auch Stadtrat Rudolf Schicker laut APA
(16.3.10) :
"Die Stadt
Wien lehnt den Bau einer Brücke über den
Nationalpark
Lobau
im Zuge der S1-Verbindung zwischen
Schwechat und Süßenbrunn weiterhin
ab." Damit beteuert er, dass mit
hundertprozentiger Sicherheit der Bau
einer Brücke über den Nationalpark
auszuschließen ist. Er betont, dass der
Nationalpark durch das Autobahnprojekt
nicht gefährdet werden dürfe.
Die FPÖ begrüßt von
vornherein die ASFINAG-Pläne, wonach die
"sündteure Untertunnelung der Donau beim
Knoten Schwechat zugunsten einer Brücke
abgeändert werden soll." (APA, 16.3.10).
Was die Lobau angeht, hält auch die FPÖ
an einer Untertunnelung fest.