WiF   -  Wiener Forum  -  21.3.2008

Regierungskrise und kein Ende?
Eigentlich ist es nicht mehr interessant, was sich tut in der Bundespolitik, aber sie ist zu wichtig, um sie links liegen zu lassen. Kurzum: Die Herrn Schüssel, Molterer und Gusenbauer (Reihenfolge nicht zufällig) sollen endlich ihre Pflicht tun. So wie wir alle für das Geld, das wir verdienen, unseren Job tun müssen. Was sie aufführen ist eine handfeste Verletzung ihrer beruflichen Pflichten, die wir uns als Zahler ihrer Gehälter, nicht gefallen lassen dürfen. Sie sind auf Show aus und stellen den taktischen Vorteil ihrer Partei vor das Wohl des Staates. Jetzt oder im Herbst Neuwahlen zu veranstalten ist vor allem eine teure Zeitverschwendung, wo so viele Probleme anstehen zur Lösung. Ein ehrlicher Neubeginn wäre ein geringerer Gesichtsverlust.
 
Schwarz-Blau - nein, danke!
Was sollen Neuwahlen bringen? Es ist gut möglich, dass wiederum nur eine große Koalition eine Merheit erreicht. Wenn sich aber Schwarz-Blau ausgeht, ist der von Schüssel dirigierten ÖVP eine Neuauflage von Schwarz-Blau zuzutrauen. Besonders widerlich auch, dass mittlerweile auch die SPÖ um die Gunst der Blauen buhlt, vielleicht um eine Minderheitsregierung zu ermöglichen. Auch das gibts bei Strache & Co sicher nicht gratis.
 
Wünsche
Wollte man all diesen "Herrschaften" was wünschen, so eine interessante parteipolitische Konkurrenz in Form neuer Leute, die bereit sind, für das vediente Geld auch entsprechende Leistungen zu erbringen. Zu wünschen wäre auch, das sich Österreichs BürgerInnen in den Medien noch kräftiger als bisher zu Wort melden, sei es in Form von Leserbriefen oder Diskussionsbeiträgen in Internetforen.
 
Mit allen guten Wünschen für ein frohes Osterfest,
Georg Hartl
 
 
Hinweis:
Wichtiger Bericht von der Veranstaltung "Tunnel her - Wasser hin," am 14 März in Groß-Enzersdorf:
"...Die trockenen Brunnen und der dramatisch abgefallene Grundwasserspiegel sind das Problem, mit dem man im Raum Groß Enzersdorf - und natürlich auch auf Schwechater Seite - rechnen muss. In der Donaustadt kann davon ausgegangen werden, dass es zu Überflutungen der Keller kommt. Denn die riesigen Spundwände wirken wie Dämme....." Mehr dazu unter: http://www.s1-bim.at/_pressemitt.htm

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