Für die Erhaltung des Lebensraumes
Für die Erhaltung unseres lokalen Lebensraumes werden wir uns weiterhin voll
einsetzen. Wenn schon der große Klimawandel auch über Österreich seine Spur
zieht, können wir zumindest alles tun, dass z.B. unsere Luft nicht weiter
verpestet wird mit Feinstaub und Abgasen. Die Vertreter der
Bürgerinitiativen sowie von Global 2000 und Greenpeace, die von 1. November
bis 21. Dezember 2006 die Besetzung der Lobau organisierten, haben in den
nächsten Wochen mit Gemeinde Wien, Asfinag, Bund und NÖ zu verhandeln. Es
geht dabei um ein neues Verkehrskonzept, das den Bau der Lobau-Autobahn
überflüssig macht. In unserer WiF-Besprechung vom 9. Jänner haben wir
beschlossen, dass wir "unsere" Verhandler am "runden Tisch" tatkräftigst
unterstützen, vor allem mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit.
Der Nordosten Wiens ist ein ausgesprochener
Feinstaub-Sanierungsfall.
Die geplante Lobauautobahn, auch wenn sie in einem Tunnel verlaufen
soll, mit ihren mehr als
50 000 Autos zusätzlich pro Tag, bedeutet eine handfeste Bedrohung unseres
natürlichen Lebensraumes. Die von der EU festgelegten Grenzwerte für
Feinstaub würden laufend überschritten, der CO2-Ausstoss in die Höhe
schnellen und die Lärmbelästigung weiter ansteigen. Die
drohenden verheerenden Folgen für die Gesundheit der Bewohner von Wien und
Groß-Enzersdorf sind bekannt. Trotz dem wollen Wien, Asfinag, Bund und NÖ
festhalten am Bau des Lobautunnels. Wir bleiben, wie viele andere Aktivisten
dran, hier aufklärend und warnend auf die Öffentlichkeit zu wirken. Der
Erfolg hängt davon, ab wie viele Menschen den Ernst und die Chance der
Situation begreifen.
Georg Hartl