WiF   -  Wiener Forum  -  14.1.2007

Für die Erhaltung des Lebensraumes

Für die Erhaltung unseres lokalen Lebensraumes werden wir uns weiterhin voll einsetzen. Wenn schon der große Klimawandel auch über Österreich seine  Spur zieht, können wir zumindest alles tun, dass z.B. unsere Luft nicht weiter verpestet wird mit Feinstaub und Abgasen. Die Vertreter der Bürgerinitiativen sowie von Global 2000 und Greenpeace, die von 1. November bis 21. Dezember 2006 die Besetzung der Lobau organisierten, haben in den nächsten Wochen mit Gemeinde Wien, Asfinag, Bund und NÖ zu verhandeln. Es geht dabei um ein neues Verkehrskonzept, das den Bau der Lobau-Autobahn überflüssig macht. In unserer WiF-Besprechung vom 9. Jänner haben wir beschlossen, dass wir "unsere" Verhandler am "runden Tisch" tatkräftigst unterstützen, vor allem mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit.

 
Der Nordosten Wiens ist ein ausgesprochener Feinstaub-Sanierungsfall.
Die geplante Lobauautobahn, auch wenn sie in einem Tunnel verlaufen soll, mit ihren mehr als
50 000 Autos zusätzlich pro Tag, bedeutet eine handfeste Bedrohung unseres natürlichen Lebensraumes. Die von der EU festgelegten Grenzwerte für Feinstaub würden laufend überschritten, der CO2-Ausstoss in die Höhe schnellen und die Lärmbelästigung weiter ansteigen. Die drohenden verheerenden Folgen für die Gesundheit der Bewohner von Wien und Groß-Enzersdorf sind bekannt. Trotz dem wollen Wien, Asfinag, Bund und NÖ festhalten am Bau des Lobautunnels. Wir bleiben, wie viele andere Aktivisten dran, hier aufklärend und warnend auf die Öffentlichkeit zu wirken. Der Erfolg hängt davon, ab wie viele Menschen den Ernst und die Chance der Situation begreifen.
 
Georg Hartl

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