Steter Tropfen höhlt den Stein. Für die stadteinwärts fahrenden Busse der
Linie 26 A hat man nun vor der Haltestelle Konstanziagasse ein kleines
Stück Busspur eingerichtet, damit sie den Stau umfahren können. Das ist
ein wesentlicher Fortschritt gegenüber früher. Aber für eine vollständige
Umsetzung des Beschleunigungsprojektes, das aufgrund unserer
"Bürgerinitiative für schnelle Autobusse in Donaustadt" realisiert wurde,
hat es auch diesmal nicht gereicht. Noch muss der Bus von der Busspur
heraus auf die allgemeine Fahrbahn, um dann nach wenigen Metern wieder auf
seine Spur und in die Haltestelle zu gelangen. Dafür hat er zwar eine
Ampel, aber die Fahrbahn kann verstaut sein. Dieser Zeitverlust für Bus
und Autoverkehr wäre leicht zu vermeinden, machte man aus ein paar Metern
Rasen und Randsteinen einen durchgehenden Fahrstreifen für die Busspur. -
Während für den Straßenbau die Milliarden
bereitgestellt werden, wird für den öffentlichen Verkehr geknausert, auch
wenn mit wenig Geld ein wesentlicher Zeitgewinn zu erreichen wäre.