WiF   -  Wiener Forum  -  21.3.2008
 

Bus 26 A
Steter Tropfen höhlt den Stein. Für die stadteinwärts fahrenden Busse der Linie 26 A hat man nun vor der Haltestelle Konstanziagasse ein kleines Stück Busspur eingerichtet, damit sie den Stau umfahren können. Das ist ein wesentlicher Fortschritt gegenüber früher. Aber für eine vollständige Umsetzung des Beschleunigungsprojektes, das aufgrund unserer "Bürgerinitiative für schnelle Autobusse in Donaustadt" realisiert wurde, hat es auch diesmal nicht gereicht. Noch muss der Bus von der Busspur heraus auf die allgemeine Fahrbahn, um dann nach wenigen Metern wieder auf seine Spur und in die Haltestelle zu gelangen. Dafür hat er zwar eine Ampel, aber die Fahrbahn kann verstaut sein. Dieser Zeitverlust für Bus und Autoverkehr wäre leicht zu vermeinden, machte man aus ein paar Metern Rasen und Randsteinen einen durchgehenden Fahrstreifen für die Busspur. - Während für den Straßenbau die Milliarden bereitgestellt werden, wird für den öffentlichen Verkehr geknausert, auch wenn mit wenig Geld ein wesentlicher Zeitgewinn zu erreichen wäre.

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